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Zeus Defibrillations-Simulator
phantom 320 EKG-Simulator
MS410 EKG-Simulator
MS400 Kalibriersignalgeber
Sicherheits-Steckdosenleiste

 


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Häufig gestellte Fragen

Zeus Defibrillations-Simulator

MS410 EKG-Simulator

phantom 320 EKG-Simulator

Allgemein


Zeus Defibrillations-Simulator

F: Gibt es eine Möglichkeit zur Funktionsprüfung des Gerätes?

A: Sie können die Ausgangsspannung mithilfe eines Hochspannungstastkopfes und eines Oszilloskops überprüfen. ACHTUNG! Bitte beachten Sie dabei die entsprechenden Sicherheitsvorschriften bezüglich Messung an Hochspannung!
Die am Oszilloskop dargestellte Entladekurve des Kondensators kann mit den Werten im Kalibrierprotokoll verglichen werden.

F: Wann muß das Gerät zur Kalibrierung zurückgeschickt werden?

A: Wir empfehlen eine Kalibrierung nach ca. 5000 Entladungen oder nach 24 Monaten.

F: Welche max. Energie liefert das Gerät am Testausgang?

A: Die max. Energie berechnet sich nach der Formel:
W = ½ * C * U² = ½ * 32 uF * 5000² = 400 J

F: Mit welchen Geräteversionen kann man welche Normenanforderungen erfüllen?

A: Version I (500 uH/100R) Art.Nr. 59.101 erfüllt die Anforderungen nach
DIN EN / ISO 60601-1: 03-1996 / 17h
DIN EN / ISO 60601-2-25: 04-2001 / 17.101, 51.102, 51.103

Version II (25mH/ 400R) Art.Nr. 59.102 erfüllt die Anforderungen nach
DIN EN / ISO 60601-2-27: 03-2004 / 17.101 aa
DIN EN / ISO 60601-2-26: 01-2004
DIN EN / ISO 60601-2-49: 12-2002

F: Gibt es eine Version für 120 V Versorgungsspannung?

A: Nein, für andere Versorgungsspannungen benötigen sie einen Spannungswandler.

F: Kann das Gerät auch in den USA/anderen Ländern kalibriert werden?

A: Nein, das Gerät muss zur Kalibrierung zu uns zurückgeschickt werden.

F: Bei der Messung mit dem Oszilloskop am Messausgang des Zeus ergeben sich Spannungen von bis zu 8 Vss, obwohl keine Durchschläge bei der Entladung festzustellen sind.

A: Die Zeitbasis des Oszilloskops ist falsch (unter 1 ms) eingestellt. In der Norm EN / ISO 60601-1: 03-1996 für Prüfungen nach Punkt 17h ist in Bild 50 das RC-Glied für die Aufzeichnung der Entladungen dargestellt. Mit R2 = 100 k? und C1 bzw. C2 = 1 uF ergibt sich eine Zeitkonstante von 100 ms!
Alle Signale, die mit einer geringeren Zeitbasis als der oben angegebenen aufgezeichnet werden, sind als reine hochfrequente Störsignale zu betrachten.

F: Was kann man mit dem "Measuring In" – Eingang machen?

A: Dieser Eingang dient zur Messung von evtl. auftretenden Spannungen an berührbaren Gehäuseteilen des Prüflings (siehe dazu Bild 50 in EN / ISO 60601-1: 03-1996).

F: Ist der Patient im Zeus simuliert?

A: Der Patient ist wie in den entsprechenden Normen angegeben mit R1 und R3 simuliert (siehe dazu Blockschaltbild in der Gebrauchsanweisung des Zeus sowie entsprechende Bilder in den Normen).

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MS410 EKG-Simulator

F: In welchen Sprachen ist der MS410 verfügbar?

A: Sie können im Menü "Einstellungen" zwischen Deutsch und Englisch auswählen.

F: Enthält der MS410 alle Test-EKGs der Norm DIN EN / ISO 60601-2-51?

A: Nein, der MS410 beinhaltet die Signale des sog. CTS-Atlas (Anhang HH, DIN EN / ISO 60601-2-51: 02-2004), sowie künstliche aber dem menschlichen EKG angepasste Signalformen.

F: Wann muß das Gerät zur Kalibrierung zurückgeschickt werden?

A: Wir empfehlen eine Kalibrierung nach 24 Monaten.

F: In der Gebrauchsanweisung des MS410, Seite 22 (26 – 27) sind 24 Typen von EKG-Signalen beschrieben. Können diese Signale für Tests nach Norm IEC 60601-2-51 Punkt 50.102.3 verwendet werden?

A: Diese EKG-Signale sind, trotz ihres "natürlichen" Aussehens künstlich erzeugt! Sie wurden kreiert, um eine schnelle und einfache Überprüfung eines Elektrokardiographen zu ermöglichen. Sie sind aber leider nicht für eine Prüfung nach IEC 60601-2-51: 02-2004, Punkt 50.102.3 geeignet. Dazu müssen die in der Norm beschriebenen Signalkurven verwendet werden.

F: Sind die Amplituden beim MS410 stufenlos einstellbar?

A: Nein, die Amplituden sind in den jeweiligen Programmen fest eingestellt.

F: Das Display ist dunkel und schlecht lesbar.

A: Halten Sie den MS410 vom Körper wegzeigend und achten Sie von schräg unten auf das Display.
Sie können das Menü schemenhaft lesen und einstellen:

  • Wählen Sie im Hauptmenü Einstellmenü aus (Pfeiltasten unter "Hauptmenü").
  • Drücken Sie die Untermenü-Taste bis Kontrast angezeigt wird (Pfeiltasten unter "Untermenü", 2 x zügig).
  • Drücken Sie die Pfeil-nach-oben-Taste solange bis der Kontrast optimal eingestellt ist.

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phantom 320 EKG-Simulator

F: Gibt es den phantom 320 auch in US-Version mit den entsprechenden AHA-Farben?

A: Es gibt zwei Versionen wie in den Normen DIN EN / ISO 60601-2-51: 02-2004 Punkt 101 und DIN EN / ISO 60601-2-27: 03-2004 Punkt 1 angegeben:
Version I nach Code 1 (Europa) Art.Nr.: 59.009
Version II nach Code 2 (Amerika) Art.Nr.: 59.010

F: Wann muß das Gerät zur Kalibrierung zurückgeschickt werden?

A: Wir empfehlen eine Kalibrierung nach 60 Monaten.

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Allgemein

F: Gibt es Distributoren der Produkte im Ausland?

A: Nein. Bitte senden Sie Ihre Bestellung direkt zu uns.

F: Erfolgt der Verkauf und Versand auch in die USA oder nur nach Europa?

A: Wir verkaufen und senden in die ganze Welt.

F: Kann mit Kreditkarte bezahlt werden?

A: Leider nein. Die Bezahlung ist nur mit Überweisung oder Scheck möglich.

F: Wer kann die Kalibrierung durchführen?

A: Bitte senden Sie das Gerät zu uns. Es gibt keine, von uns zur Kalibrierung autorisierten Firmen.

F: Werden die Geräte mit Kalibrierzertifikat ausgeliefert?

A: Die Geräte MS400, MS410 und Zeus werden immer mit Kalibrierzertifikat ausgeliefert (ist im Preis enthalten). Für den phantom 320 muss das Zertifikat extra bestellt und bezahlt werden.

F: Wie viel Zeit wird für die Kalibrierung benötigt?

A: Wir benötigen ca. 3-4 Tage zur Kalibrierung des Gerätes.

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